Enthärtungsanlagen: Auswahl, Größe und Betrieb
Eine Enthärtungsanlage sollte nicht einfach nach Gefühl gekauft werden. Entscheidend sind Rohwasserhärte, gewünschte Resthärte, Haushaltsgröße und Wasserverbrauch. Daraus ergibt sich, wie groß die Austauschkapazität sein sollte und wie häufig die Anlage regenerieren muss.
Worauf solltest du beim Kauf achten?
- Kapazität: muss zum tatsächlichen Verbrauch passen.
- Simplex oder Duplex: wichtig für Verfügbarkeit während der Regeneration.
- Salzverbrauch: beeinflusst die laufenden Kosten.
- Wasserverbrauch bei Regeneration: ebenfalls relevant für Betriebskosten.
- Resthärte: sollte sinnvoll einstellbar sein.
- Service und Ersatzteile: langfristig wichtiger als ein kleiner Preisunterschied beim Kauf.
Simplex oder Duplex?
Simplex-Anlagen besitzen eine Austauscherflasche. Während der Regeneration steht je nach Anlage vorübergehend kein enthärtetes Wasser zur Verfügung. Duplex-Anlagen arbeiten mit zwei Einheiten und können dadurch kontinuierlicher enthärtetes Wasser liefern.
Wie groß sollte die Anlage sein?
Eine zu kleine Anlage regeneriert unnötig häufig. Eine sehr große Anlage ist dagegen nicht automatisch besser. Sinnvoll ist eine Dimensionierung anhand von Wasserhärte, Zielhärte und tatsächlichem Tages- oder Wochenverbrauch.
Betriebskosten realistisch betrachten
Neben dem Kaufpreis zählen Regeneriersalz, zusätzliches Spülwasser, mögliche Wartung und langfristige Ersatzteilkosten. Genau diese Gesamtkosten werden wir in unseren Ratgebern transparent gegenüberstellen.