Enthärtungsanlage Wartung: Kosten, Intervalle und was du selbst prüfen kannst
Enthärtungsanlage Wartung: Kosten, Intervalle und was du selbst prüfen kannst
Eine Enthärtungsanlage arbeitet dauerhaft in der Trinkwasser-Installation. Deshalb ist regelmäßige Kontrolle wichtig. Dabei solltest du zwischen eigener Inspektion und fachlicher Wartung unterscheiden.
Wie oft sollte eine Enthärtungsanlage kontrolliert werden?
Der DVGW empfiehlt bei Ionenaustauschern eine Inspektion spätestens alle zwei Monate. Dazu gehören vor allem Sichtkontrolle und Prüfung des Salzvorrats. Die fachliche Wartung soll laut DVGW alle sechs Monate erfolgen.
Was kannst du selbst prüfen?
- Salzstand im Vorratsbehälter kontrollieren
- auf Fehlermeldungen oder ungewöhnliche Geräusche achten
- Rohwasserhärte und Resthärte gelegentlich messen
- auf sichtbare Undichtigkeiten achten
- ungewöhnlich hohen Salz- oder Wasserverbrauch beobachten
Wichtig: Eingriffe in die Trinkwasser-Installation gehören in Deutschland grundsätzlich in die Hände eines eingetragenen Fachbetriebs.
Was macht der Fachbetrieb bei der Wartung?
Der genaue Umfang hängt vom Hersteller ab. Typisch sind Funktionskontrolle, Prüfung der Einstellungen, Messung der Wasserhärte, Kontrolle der Regeneration, Prüfung von Bauteilen und gegebenenfalls Reinigung oder Austausch von Verschleißteilen.
Was kostet die Wartung?
Die Kosten unterscheiden sich je nach Hersteller, Anlage, Anfahrt und Wartungsvertrag. Für einen fairen Vergleich solltest du deshalb nicht nur den Kaufpreis betrachten, sondern auch Wartungskosten über mehrere Jahre einrechnen.
Mehr zu den Gesamtkosten einer Enthärtungsanlage →
So kontrollierst du die Wasserhärte →
Quelle: DVGW, Verbraucherinformationen zur Trinkwasser-Installation und Wartung von Enthärtungsanlagen.