Wasserhärte messen

Die Wasserhärte lässt sich mit unterschiedlichen Methoden bestimmen. Für die meisten Haushalte kommen Versorgerangaben, Teststreifen und Tropfentests infrage. Welche Methode sinnvoll ist, hängt davon ab, wie genau du den Wert brauchst.

1. Wert beim Wasserversorger nachsehen

Für eine grobe Orientierung ist das meist der einfachste Weg. Der veröffentlichte Wert kann jedoch je nach Versorgungszone oder Mischwasser schwanken.

2. Teststreifen

Teststreifen sind schnell und günstig. Sie eignen sich gut für eine grobe Kontrolle, liefern aber meist nur Härtebereiche statt eines sehr genauen Einzelwerts.

3. Tropfentest

Tropfentests sind für viele Anwendungen die interessanteste Lösung. Je nach Test wird eine definierte Wassermenge mit Reagenz versetzt und tropfenweise titriert. Die Anzahl der Tropfen lässt sich anschließend in °dH umrechnen.

Welche Methode ist für Enthärtungsanlagen sinnvoll?

Für die Kontrolle der Rohwasserhärte und besonders der eingestellten Resthärte ist ein Tropfentest meist besser geeignet als ein grober Teststreifen. So kannst du Veränderungen nach einer Regeneration oder Einstellung besser nachvollziehen.

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